• Buchara Usbekistan individuell

Buchara sehen und erleben

Buchara darf als Höhepunkt einer jeden Reise durch Usbekistan gelten. Während Samarkand mit einer Vielzahl an Einzelmonumenten glänzen kann, sind diese in Buchara und Chiwa noch in eine Altstadt mit Basar integriert, wobei Buchara deutlich größer ist.

Das Herz der Altstadt ist das Lab-e-Hauz, ein stimmungsvoller Platz mit einem Wasserbecken in der Mitte, gemütlichen Teehäusern mit Terrassen unter schattenspendenden Bäumen. Begrenzt wird der Platz von einer Medrese und einer Karawanserei sowie einem Altstadtviertel, in dem sich u.a. die Synagoge befindet. „Buchara-Juden“ als Sammelbezeichnung für alle zentralasiatischen Juden zeugt von der Bedeutung der Stadt als geistiges Zentrum dieser Religionsgemeinschaft. „Buchori“ wird die Form des Persischen bezeichnet, die von Juden gesprochen wurde und wird, ähnlich wie Jiddisch als eine Weiterentwicklung des Deutschen. Heute ist die Gemeinde klein, haben viele Juden doch die Sowjetunion in deren letzten Jahre verlassen.

Die Magoki Attori-Moschee kann man leicht übersehen, da sie sich gegenüber der Umgebung duckt. Ihr Eingang liegt mehrere Meter unter dem heutigen Bodenniveau, was daran liegt, dass sie als einziges Gebäude in diesem Stadtteil den Mongolensturm im 13. Jahrhundert überdauert hat, alles um sie herum ist neueren Datums.

 

Vom Lab-e-Hauz kann man zum „Basar der Geldwechsler“ spazieren, in dem sich heute Kunsthandwerker und Souvenirgeschäfte eingerichtet haben. Souvenirs sind hier kein Plastikramsch aus China, sondern Buchara-Teppiche, traditionelle Schnitzereien, Stickereien oder handgeschmiedete Scheren und Messer.

Die Ulughbek-Medrese, die Mir-e-Arab-Medrese sowie die riesige Kalon-Moschee mit ihrem verzierten Minarett bilden einen überwältigenden Anblick am anderen Ende des Basars. Von hier ist es dann nicht mehr weit zur Zitadelle.

Auch am Rande der Altstadt finden sich einige bedeutende Monumente, z.B. die Bolo-Hauz-Moschee, das Samaniden-Mausoleum, das ebenfalls eines der ganz wenigen Monumente ist, das die Mongolen verschonten, das Tschor-Minor, die Torhalle einer nicht mehr vorhandenen Moschee sowie das Palais von Fayzullah Chodjayev aus dem 19.Jahrhundert, in dem man das Schicksal einer bucharischen Patrizierfamilie in den Wirren der Russischen Revolution studieren.

 

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