• Termez Museum Fresco

Privatreise Usbekistan „Kuschan“

Nichts ist spannender und produktiver als die Begegnung von Kulturen. So war Zusammentreffen der griechischen Zivilisation mit dem frühen Buddhismus Anstoß für die ersten bildlichen Darstellungen Buddhas. Doch auch die altiranische zoroastrische Religion hat Spuren in der Region hinterlassen.

Die reiche vorislamische Archäologie nimmt daher einen besonderen Platz in dieser Reise ein, ohne die islamischen Monumente auszulassen. Begegnungen mit den freundlichen Menschen Zentralasiens gehören bei uns ohnehin immer dazu.

Tag 1
Willkommen in Usbekistan!

Ankunft in Taschkent, Begrüßung durch die örtliche Reiseleitung. Transfer in die Stadt, kleine Mahlzeit.

Eine Reise mit vielen Begegnungen mit den gastfreundlichen Usbeken liegt vor Ihnen.

Übernachtung in Taschkent.

Tag 2
Taschkent

Nach einer wechselvollen Geschichte entwickelte sich Taschkent im 16. Jahrhundert zu einem bekannten Handwerkszentrum. Die ausgedehnten Handelsbeziehungen verhalfen der Stadt zu Wohlstand und Ansehen. Die Besichtigung des Khast-Imam-Komplexes, ein Bummel durch die verwinkelten Gassen des Mahalla, eines traditionellen Wohnbezirks in der Altstadt und der Besuch des Basars Tschorsu wird Sie auf die nächsten Tage einstimmen. In der Neustadt sehen Sie u.a. den Platz der Unabhängigkeit, den Amir Timur Park und das Opernhaus (von außen). Bei einer Metrofahrt lernen Sie die kunstvoll gestalteten Stationen kennen. Den Abschluss des heutigen Programms bildet das Historische Museum mit der reichhaltigen archäologischen Sammlung, u.a.  farbenfrohen Fresken aus vorislamischer Zeit (Foto). Abendessen und Übernachtung in Taschkent

Tag 3
Taschkent – Samarkand

Fahrt mit dem hochmodernen Schnellzug von Taschkent nach Samarkand am Morgen.

Das 2750jährige Samarkand gilt als eines der ältes­ten Kulturzentren der Welt. Unter der Herrschaft Timurs wurde es die schönste und bedeutendste Stadt der damaligen Welt. Reger Handel brachte Kaufleute und Reisende aus aller Welt hierher und bescherte der Stadt – die bis heute wie ein Märchen aus 1001 Nacht wirkt – Reichtum und Wohlstand, was sich noch heute in den zahlreichen Gebäuden wiederspiegelt. Der Registan, ein gewaltiger Platz mit großartigen Medresen ist der Mittelpunkt Samarkands und gilt als Wahrzeichen Usbekistans. Besichtigungen: Registan mit Medresen Ulug Beg, Sherdor, Tillakori,  Gur-Emir-Mausoleum mit Grabmal Timurs, die Bibi-Khanoum-Moschee, die Sternwarte von Ulughbek.
Abendessen und Übernachtung in Samarkand.

Tag 4
Samarkand

Wie lebendig großartige Handwerkskunst bis heute ist, erleben Sie bei zwei Terminen: in einer Seidenteppichknüpferei und im Atelier der Modedesignerin Valentina Romanenko, die mehrfach im deutschen Fernsehen war und die eine kleine Modeschau für Sie vorbereitet hat. Eine große Nekropole mit zahlreichen wunderschönen Grabmälern liegt auf der anderen Seite der Stadt, das sog. Schahizinda (Foto). Afrosiyab, Marakanda, Samarkand – diese drei Namen für ein und dieselbe Stadt werden Sie anschließend im Archäologischen Museum hören. Ein faszinierender Freskenzyklus ziert die Wände einer unterirdischen Kammer. Erzählt wird die Geschichte eines ausländischen Prinzen, der mit einer prächtigen Karawane in Samarkand einzieht.
Abendessen und Übernachtung in Samarkand.

Tag 5
Samarkand – Shahrisabz

Liebliche Landschaften liegen auf Ihrem heutigen Weg. In der Region wird viel Landwirtschaft betrieben, u.a. Baumwollanbau. Sie halten bei einem kleinen Bauernhof und dürfen sich diesen anschauen. Mit ein wenig Glück können Sie im Mai auch sehen, wie Bauern Seidenraupen züchten. Weiter geht es nach Süden, im Osten erhebt sich die gewaltige Kulisse des schneebedeckten Pamir-Gebirges. In Shahrisabz besuchen Sie die Kok Gumbaz Moschee und die ebenso kunstvollen Grabmäler, die sich diesem Komplex anschließen.

Die riesigen Ruinen des Ok Saray, des „weißen Palastes“ aus dem 14.Jahrhundert dominieren die Stadtmitte. Sie begehen die Anlage und kommen auch am Standbild des Auftraggebers vorbei, Timur Lenk, der bei uns auch Tamerlan bekannt ist. Abendessen und Übernachtung in Shakhrisabz.

Tag 6
Shahrisabz – Termez

Dem Verlauf der Seidenstraße folgend fahren Sie durch eine bergige Landschaft weiter nach Süden. Im Ort Boysun überqueren Sie die Grenze der alten Länder Baktrien und Sogd. Dort wandern Sie durch die schmale Schlucht, die in historischen Quellen als die „Eiserne Pforte“ bezeichnet wird. Am Abend erreichen Sie Termiz.
Dort Abendessen und Übernachtung.

Tag 7
Termiz
Die 2500 Jahre alte Stadt Termiz war Zentrum der buddhistischen Kultur in der Kuschanzeit und insbesondere des Mahayana-Buddhismus. Buddhistische Klöster wie Kara-Tepe und Fayas Tepe, die auf Ihrem Programm stehen, stammen aus dieser Epoche. Der Besuch des archäologischen Museums mit seiner großartigen Sammlung verschafft Ihnen einen Überblick der Kulturgeschichte.
Abendessen und Übernachtung in Termiz.
Tag 8
Termiz
In Termiz liegt Hakim at-Termizi begraben, ein bekannter Sammler von Hadithen, d.h. Berichten über Aussagen und vorbildliches Leben des Propheten Mohammed. Sein Grab ist seit mehr als einem Jahrtausend eine aktive Wallfahrtstätte in Usbekistan. Nach dem Besuch seines Mausoleums fahren Sie zum Ort Dsharkurgan. Dort steht ein Minarett aus der Karachaniden-Zeit (12 Jh.) mit interessanter Form und Dekor. Alexander der Große kam auf seinen Kriegszügen bis Zentralasien, das haben Sie schon in Samarkand gehört. Auch die Stadt unter dem Grabungshügel Kampir Tepe hat er wohl gegründet. Sie besichtigen die archäologische Stätte heute Nachmittag.

Abendessen und Übernachtung in Termiz.

Tag 9
Termiz – Buchara
Am frühen Morgen zieht die „Karawane“ weiter nach Buchara. Auf dem Weg halten Sie bei der Protostadt Dsharkutan (archäologisches Feld) mit einem kleinen Museum zur Besichtigung. Gegen Abend erreichen Sie Buchara. Dort Abendessen und Übernachtung
Tag 10
Buchara
Das historische Buchara ist eine aufregende Stadt. Sie besichtigen mehrere Medresen – jede davon wäre eine eigene Reise wert. Auf dem Programm stehen das Labi Hauz-Ensemble, die Medrese Kukeldasch, der Geldwechsler-Basar, das Torhaus Tschor Minor, die Magoki Attori Moschee, die Medrese Ulug Beg, die Medrese Abdulaziz Khan sowie die Medrese Mir-i-Arab. Dann tauchen Sie in die Basare ein. Usbekistan hat einen unglaublichen Reichtum an Volkskunst. Die sog. Buchara-Teppiche, Keramiken, handgemachte Puppen oder kunstvoll geschmiedete Messer und Scheren geben schöne Souvenirs ab.

Am Abend erwartet Sie ein besonderes Erlebnis: Sie lernen die Herstellungstechnik des handgeschöpften Papiers kennen und essen bei einem Miniaturmaler zu Abend.
Abendessen und Übernachtung in Buchara.

Tag 11
Buchara

Deutsch als Hauptfach in Usbekistan? Ja, das gibt es! Die Schüler dieser Schule mit verstärktem Deutschunterricht in der usbekischen Partnerstadt von Bonn werden stolz sein, Ihnen heute ihre Kenntnisse vorzuführen.

Das Grab von Bahauddin Naqshband ist eines der wichtigsten Wallfahrtsziele Zentralasiens. Naqshaband war der Begründer des nach ihm benannten Derwischordens. Sie besuchen das Mausoleum und den dazugehörenden Baukomplex außerhalb Bucharas und treffen den Imam, der Ihnen mehr zum Orden und zum religiösen Leben in Usbekistan allgemein erzählt.

Zurück in Buchara besichtigen Sie das liebevoll renovierte Palais des Kaufmanns und Politikers Fayzulla Khodjaev aus dem 19. Jahrhundert in traditionell usbekischem Stil und erfahren die tragische Geschichte des einstigen Hausherrn mit seiner Familie. Abendessen und Übernachtung in Buchara.

Tag 12
Chiwa – Buchara

Seit wenigen Jahren erst ist Chiwa an die Bahn angeschlossen, was die Reisezeit durch die Wüste Kizilkum („Roter Sand) erheblich verkürzt. Dadurch haben Sie den Vormittag frei und können in Buchara noch einmal in die Altstadt (UNESCO-Weltkulturerbe) bummeln gehen und am Lab-e-Hauz, dem zentralen Platz mit dem Wasserbecken, einen Tee trinken oder in den Basaren noch ein Souvenir erstehen.

Nach einer Fahrt im komfortablen Schnellzug entlang dem Fluss Amu Darja (der „Oxus“ der Antike) erreichen Sie Chiwa schon am Abend.

Abendessen und Übernachtung in Chiwa.

Tag 13
Oase Chiwa

Orientalisches Flair und exotische Düfte umfangen Sie in der Oasenstadt Chiwa. Die feudale mittelalterliche, islamisch geprägte Stadt entfaltet noch heute den ganzen Zauber des Orients. Enge Gassen, ebenerdige aus Stampflehm und ungebrannten Ziegeln erbaute Wohnhäuser, dazwischen prächtig ausgestattete Moscheen, Medresen, Paläste und Minarette lassen die Stadt wie ein steingewordenes Märchen aus 1001 Nacht wirken. Die Altstadt mit ihren rund 50 Baudenkmälern wurde von der UNESCO zum Weltkulturerbe erklärt und bildet gleichsam ein Museum unter freiem Himmel. Sie trägt zurecht den Beinamen „Florenz des Ostens“. An diesem Tag werden besichtigt: Altstadt (Itschan-Kala) mit Stadtmauer, Westtor Ota Darvoza, Kalta Minar (einzigartiges unvollendetes Minarett), Medrese Amin Khan, Koxna Ark (Zitadelle), Pahlawan-Mahmud-Mausoleum, Medrese Islam Hodsha mit Minarett, Freitagsmoschee Dshuma (einzigartiges Bauwerk mit mehr als 212 Holzsäulen), Palast Tasch-Chauli mit dem Harem, Osttor Polvon Darvoza und eine Karawanserei.
Abendessen und Übernachtung in Chiwa.

Tag 14, Variante 1
Lehmfestungen in der Kizilkum

Wehrhaften Lehmbauten ragen eindrucksvoll über der Steppenlandschaft. Die Festungen Kizilkale, Ayaz Kale und Toprak Kale mit dem Palast und Tempelbezirk aus der Kuschan-Zeit liegen nördlich des Flusses Amu Darja, also Chiwa gegenüber, in einer heute fast menschenleeren Gegend. Sie erkunden die eindrucksvollen Anlagen.

Mittagessen in einer Jurte, der traditionellen Behausung der Nomaden Zentralasiens. Es bleibt noch Zeit und lohnt sich, die Steppenflora zu erkunden. Die meisten Fremdenführer kennen sich auf diesem Gebiet recht gut aus. Häufig begegnen einem auch Landschildkröten.

Abendessen in Urgentsch und Flug nach Tashkent (nicht im Reisepreis enthalten), dort Übernachtung.

oder

Tag 14, Variante 2
Nukus: Avantgarde in der Steppe

Hätten Sie in der zentralasiatischen Steppe eines der führenden Museen für Kunst der Russischen Avantgarde vermutet? Es handelt sich tatsächlich um die zweitgrößte Sammlung nach der des Russischen Museums in Sankt Petersburg, ergänzt durch die Werke der usbekischen Zeitgenossen der Avantgardisten. Doch das Kunstmuseum in Nukus („Sawitsky Museum“) birgt daneben eine große Zahl archäologischer Schätze und eine Ausstellung von Volkskunst der Region Karakalpakistan. Daher fahren Sie am frühen Morgen von Chiwa hierher in den Westen Usbekistans und sehen vermutlich nur einen Bruchteil der über 85.000 Exponate.

Abendessen in einem Restaurant in Nukus. Dann Flug nach Taschkent (nicht im Reisepreis enthalten.)

Übernachtung in Taschkent

Tag 15
Heimflug

Kurzer Transfer zum Flughafen Taschkent und Heimflug.

Termine und Preise

Preise auf Anfrage

Hinweis zur Terminplanung: Auf Grund der Inlandsflugpläne sollte für den Fall, dass Sie die Direktflüge ab Frankfurt nutzen möchten, die Reise an einem Montag beginnen. Auch der Donnerstag als Anreisetag ist möglich, dann muss die Reiserichtung umgekehrt werden.

Einreisedokumente

EU-Staatsangehörige sowie Schweizer benötigen einen Reisepass, der noch mind. 6 Monate über das geplante Reiseende hinaus gültig ist. Schweizer sowie EU-Staatsangehörige benötigen für einen Aufenthalt von bis zu 30 Tagen seit 15. Januar 2019 grundsätzlich kein Visum mehr.

Sollten Sie eine anderen als eine EU-Staatsangehörigkeit besitzen, geben Sie uns bitte bei der Reiseanmeldung Bescheid. Wir bringen wir gerne in Erfahrung, welche Bestimmungen für Sie gelten.

Flüge

Wir bieten Ihnen gerne Flüge ab Ihrem Heimatflughafen an.

Direktflüge gibt es 2021 nur ab Frankfurt mit Uzbekistan Airways und zwar montags und donnerstags. In unserem Tarif ist bei Uzbekistan Airways dann schon eine Inlandsstrecke enthalten.

Bei Anreise mit einer anderen Fluggesellschaft muss der Inlandsflug extra dazu gebucht werden für ca. 60 Euro pro Person.

vorgeschlagene Hotels

Tashkent Palace**** in Tashkent
Zarafshon Boutique Hotel **** in Chiwa
Omar Khayam ***+ oder Emir Hotel in Buchara
Orient Star ***+ in Samarkand

 

Sie dürfen natürlich auch gerne andere Hotels bzw. eine andere Hotelkategorie wählen.

Hotelbeschreibungen

 

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